Granatwerfer Beschreibung Granatwerfer  
 
   
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Mörser (Geschütz)

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Mörser (Geschütz) Artikel

Buch-Tipp: Abiturwissen Geschichte. Erster Weltkrieg und Weimarer Republik (Abiturwissen) hat wohl mein abi gerettet!! dieses buch ist wirklich absolut klasse! es ist alles sehr übersichtlich und gut verständlich dargestellt und besonders zu empfehlen sind auch die grafiken und tabellen (hilft einem manchmal ganz schön weiter. . . z. B. verfassung). hab heute leistungskursklausur geschrieben und viele informationen aus diesem buch...

Ein Mörser ist ein Geschütz mit einem kleinen Verhältnis zwischen Rohrlänge und Kaliber (weniger als 12 Kaliberlängen).

Entwickelt in dem 16. Jahrhundert, wird der Mörser hauptsächlich für Steilfeuer eingesetzt. Früher wurden Mörser mit Kartusche und sprengstoffgefüllten Hohlkugeln eingesetzt. In dem ersten Weltkrieg wurden weitere, heute zusammenfassend als Mörser genannte Waffen entwickelt, die ursprünglich andere Namen hatten:

Mörser (Geschütz) Beschreibung
Mörser (Geschütz) Beschreibung
21 cm Mörser in dem 1. Weltkrieg
  • Der Mörser als mit Zügen versehener Hinterlader mit schwerem Kaliber (ab ungefähr 200 mm) als weiter verkürzte Haubitze. Durch Verkürzung des Rohres konnte das Gewicht gesenkt und damit das Kaliber vergrößert werden. Schwerste Exemplare dieser Art waren die Eisenbahngeschütze "Dicke Bertha" mit 42 cm in dem ersten und die Selbstfahrlafette "Gerät 041/Thor" mit 60 cm Kaliber in dem Zweiten Weltkrieg. Die Reichweite z. B. des österreichischen 40-cm Mörsers in dem Zweiten Weltkrieg lag trotz des kurzen Laufs bei über 6 Tausend Metern. Dieser Mörsertyp war jedoch zu unbeweglich (Gewicht Thor 124 Tonnen) und existiert heute nicht mehr.
  • Minenwerfer als Infanterie-Unterstützungswaffe, Vorderlader mit gezogenem Lauf, normalem Abzug und Kaliber von 75 bis 250 mm, wurde ca. in dem ersten Weltkrieg eingesetzt
  • Mörser (Geschütz) Beschreibung
    Mörser (Geschütz) Beschreibung
    Granatwerfer beim Laden von vorn
    Granatwerfer, als einziger noch existierender Typ heute als Mörser genannt, mit glattem Lauf und kleinem Kaliber. Hier ist die Treibladung fest mit der Granate verbunden, die Zündung erfolgt über einen Dorn am Ende des Rohres. Durch dieses Prinzip können Granatwerfer relativ leicht gehalten werden und sind so als Begleitwaffe der Infanterie gut einsetzbar.

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